Felix vom Vöhlinschloss

Informationen zum Deckrüden

Kontakt:
Jana Altinger
85748 Garching (Bayern)

Mobil: 0151/44875882
E-Mail: ja.altinger@web.de
Instagram: felix.kooiker

Zuchtbuchnummer: VDH/DCK 22/162 3331

Geworfen: 16.10.2022

Vater: BOREGARD Q-MAGIC VON JOMARQUITEIRA
VDH/DCK 17/162 1865

Mutter: APONI VOM VÖHLINSCHLOSS
VDH/DCK 17/162 1912

Zuchtzulassung: uneingeschränkt am 25.09.2024
Zuchtzulassungsprüfungsschein

VWD: frei
ENM: frei
Polymyositis 1: frei
Polymyositis 2:
eins. Träger
Patellaluxation: frei
Augen: i.O.
Zähne: komplett
Größe: 43 cm
Farbe: weiß mit roten Platten

Verhalten: Zuchtzulassungsprüfung vom 16.08.2024, Begleithundeprüfung vom 28.05.2025

Nachkommen: 7 Welpen (Stand Juni 2025)

Championtitel

  • Deutscher Champion VDH 28.07.2026

Vorstellung des Deckrüden durch Jana Altinger

Wer ist Felix?

Vor nun schon über 2 Jahren ist Felix bei uns eingezogen und hat unser Leben teils auf den Kopf gestellt, aber auf jeden Fall bereichert! Wir möchten ihn nicht mehr hergeben!

Felix ist am 16.10.2022 geboren. Seine Mama Aponi vom Vöhlinschloss, seine Oma Emma von der Riednelke und unsere lieben Züchter Sabine und Dirk nebst Tochter Angelina haben sich wunderbar um ihn und seine 6 Geschwister gekümmert. Sein Papa ist Boregard Q-Magic von Jomarquiteira.

Noch im Welpenzimmer war zu sehen, dass es sich bei Felix um ein Energiebündel handelt, der genau weiß, was er möchte. Und er wollte schon damals die Welt entdecken!

Im Dezember 2022 durften wir ihn dann endlich zu uns nach Garching holen. Nach ein paar Tagen gab es den ersten Schnee. Was war das für eine Freude! Ein Hüpfen und Schnüffeln durch das komische weiße Zeug! Und es gab ja auch sonst so viel neues zu entdecken: seine neue 4-köpfige Familie, sein neues Zuhause, Nachbarn, Wiesen, Felder, der Bach in der Nähe, Nachbarshunde… natürlich nicht alles auf einmal. Wir hatten uns schließlich zuvor informiert! Und tatsächlich, vieles ähnelt der Erziehung von Kindern. Da konnten wir nur von profitieren, schließlich haben wir ja schon zwei ziemlich gut geratene Söhne.

Felix und wir haben an so vielem Spaß. In der Hundeschule haben wir bereits Agility und Rally-Obedience ausprobiert, daheim ein wenig Dummytraining und natürlich kann er auch den ein oder anderen Trick. Für ein endgültiges Hobby konnten wir uns allerdings noch nicht entscheiden. Im Frühjahr steht erstmal der Kurs für die Begleithundeprüfung an. Da gibt es sicher genug zum Üben.

Außerdem begleitet er mich an 4 Tagen die Woche halbtags mit zur Arbeit in die Physiotherapiepraxis. Nicht nur die Kolleginnen sind begeistert von unserem „besten“ Mitarbeiter. Manchmal darf er mit in die Behandlung und ist natürlich Gesprächsthema für die PatientInnen. Einige fragen direkt nach, wo er denn sei und sind schon enttäuscht, wenn er mal wieder nur im Büro schläft. Dort verbringt er mittlerweile die meiste Zeit.

Felix ist immer motiviert, neues zu lernen, v.a. wenn die Motivation stimmt. Er bringt uns zum Lachen, wenn er mal wieder Quatsch im Kopf hat. Beim Wandern begleitet er uns ebenso wie zum Baden an den See oder die Isar.  Er überrascht uns immer wieder, kabbelt sich gerne mit uns, animiert uns zum Spielen, tobt mit seinen Hundefreunden über die Wiesen, liegt aber auch einfach nur unterm Tisch, wenn wir z.B. im Restaurant sind.

Das klingt schon ziemlich perfekt! Aber auch wir sind täglich am Dazulernen und am Trainieren.

Ach ja, seit September 2024 hat er die uneingeschränkte Zuchtzulassung erhalten und ist somit offizieller Deckrüde im DCK.

Eure Jana mit Familie

Instagram: felix.kooiker

Therapiebegleithund Felix vom Vöhlinschloss

Am Ende des Parcours wird für den Patienten die nächste Aufgabe gewürfelt

Der DCK Deckrüde Felix vom Vöhlinschloss und ich, Jana Altinger, haben im September 2025 die Ausbildung zum tiergestützten Interventions-Team (TGI) erfolgreich abgeschlossen.
Die Ausbildung begann im Frühjahr 2025, aber die Idee dazu reifte bereits, als klar war, dass Felix bald bei uns einziehen würde. Damals habe ich mich schon informiert, wo solch eine Ausbildung angeboten wird, wie lange sie dauern würde und wie die Voraussetzungen sind, um eine solche Ausbildung zu starten.

Felix das 1. mal an seinem Arbeitsplatz im Dezember 2022

Als Felix bei uns einzog, standen natürlich erst einmal andere Dinge im Vordergrund wie zum Beispiel ankommen und das neue zu Hause kennen lernen, die erste Erziehung von Felix, den Alltag neu sortieren, spielen, Hundeschule… Felix war von Anfang an mit bei mir in der Physiotherapiepraxis und nachdem er im letzten Herbst zwei Jahre alt geworden ist, beschloss ich, mich aktiv um die Ausbildung zum Therapiebegleithund zu kümmern. Ich setzte mich also mit der Ausbilderin in Verbindung und im Januar wurden wir bereits zu einem ersten Gespräch und einem Test für Felix zur Eignungsprüfung eingeladen. Dieser Termin verlief, wie zu erwarten, sehr gut und wir ergatterten uns den letzten Platz für den kommenden Kurs, der bereits im Frühling begann.

In der Ausbildung ging es weniger um Felix als vielmehr um Dinge wie Kynologie, Verhalten des Hundes erkennen, Gesundheitsvorsorge, Rechte und Pflichten als TGI-Team und nicht zu vergessen die gesetzlichen "Arbeitszeiten" des Therapiehundes. Da gibt es einiges zu beachten. Natürlich wurden auch einige Therapieinhalte erarbeitet und Felix durfte aktiv zeigen, dass er ein toller Therapiehund sein wird. Jetzt kann er neben allem, was wir eh schon machen auch noch würfeln und ein Glücksrad bedienen.

Felix hat die Übung mit dem Theraband für den Patienten ausgesucht

Die Aufgaben eines Therapiebegleithundes sind u.a. den Patienten zu motivieren, sich mehr zu bewegen oder sich dem Therapeuten zuzuwenden oder gar zu öffnen. Senioren oder zurückhaltende Kinder werden außerdem angeregt, wieder mehr zu kommunizieren, demenzkranke können sich vielleicht besser an längst vergangenes erinnern, ältere Menschen fühlen sich gebraucht und Kinder fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie sich um den Hund kümmern dürfen (füttern, bürsten, spazieren gehen, Tricks anleiten). Und das sind nur einige Beispiele.


Es gibt also viele Gründe, einen Hund in die Therapie mit einzubinden. Und darauf freuen wir uns schon sehr.

Beim Hausbesuch bekommt Felix Leckerli

Erfolgreiche Stöberprüfung mit Felix

Anzeigen von Leder

Seit einiger Zeit bin ich mit Felix vom Vöhlinschloss Mitglied der Rettungshundestaffel Isar e. V. und aktiv im Bereich Stöbern tätig.

Blutige Anfänger waren wir dabei nicht: Bereits vor längerer Zeit hatten wir selbstständig mit der Zielobjektsuche begonnen. Dadurch kannte Felix die Form der liegenden Anzeige bereits, was sich für den Einstieg sogar als Vorteil erwies. Auch die Dummy- und Verlorensuche waren ihm vertraut. So konnten wir direkt loslegen und zeigen, was wir bereits konnten. Natürlich galt es nun, neue Gegenstände zu finden und anzuzeigen, gezielt in einem markierten Bereich suchen und meinen Richtungsanweisungen zu folgen.

Und ich muss sagen: Das Stöbern liegt uns wirklich gut. Felix kann dabei seine Nase intensiv einsetzen und seiner großen Leidenschaft, dem Schnüffeln, nachgehen.

Was ist Stöbern und wie läuft eine Prüfung ab?

Beim Stöbern werden Gegenstände auf einer festgelegten Fläche – meist einer Wiese – vom Richter oder einem Helfer ausgelegt. Diese sogenannten Stöbergegenstände können aus verschiedenen Materialien wie Leder, Holz, Gurtband oder Filz bestehen. Je nach Schwierigkeitsgrad der Prüfung handelt es sich dabei um eigene oder fremde Gegenstände.

In Stufe 1, in der wir auch gestartet sind, müssen zwei eigene Gegenstände (10 × 3 × 0,5 cm) auf einer Fläche von 20 × 30 Metern gefunden werden. Dafür stehen maximal zehn Minuten zur Verfügung.

In Stufe 2 werden zwei eigene und zwei fremde Gegenstände derselben Größe auf einer Fläche von 20 × 40 Metern ausgelegt. Das Team hat hierfür maximal zwölf Minuten Zeit.

In Stufe 3 müssen schließlich fünf fremde Gegenstände (5 × 3 × 0,5 cm) auf einer Fläche von 30 × 50 Metern gefunden werden. Die maximale Suchzeit beträgt 15 Minuten.

Unser Prüfungstag

Am 13.06.2026 war es soweit: Unser Verein hatte wieder einen Prüfungstermin für die BH-Teams angesetzt, und wir Stöberer nutzten die Gelegenheit, ebenfalls eine Prüfung in unserer Sparte abzulegen.

Nachdem alle anderen Prüflinge ihre Prüfungen absolviert hatten, waren wir gegen Mittag endlich an der Reihe. Insgesamt gingen vier Teams an den Start, alle in Stufe 1. Die Startreihenfolge durften wir selbst festlegen; die läufige Hündin startete deshalb als Letzte.

Jana und Felix überglücklich

Keine idealen Bedingungen

Es war ein warmer, sonniger Tag mit kräftigem Wind – eigentlich keine idealen Bedingungen für unsere Vierbeiner. Aber wir wollten uns davon nicht verrückt machen lassen und die Sache einfach auf uns zukommen lassen.

Felix und ich gingen als drittes Team an den Start. Er fand gut in die Suche hinein, verließ dann allerdings kurz die mit Hütchen markierte Fläche. Nach einer kleinen Korrektur meinerseits kam er jedoch sofort zurück und fand souverän den ersten Gegenstand. So durfte es gerne weitergehen.

Doch es wäre keine Prüfung für uns gewesen, wenn alles ganz reibungslos verlaufen wäre.

Ich schickte ihn also erneut in die Suche. Hochinteressiert reckte er seine Nase in den Wind und begann erst einmal ausgiebig zu schnüffeln. Anschließend suchte er weiter, blieb dann an einer scheinbar besonders interessanten Stelle stehen und schnüffelte erneut ausgiebig. Allerdings zeigte er keinen Gegenstand durch die geforderte liegende Anzeige an.

Was hatte er dort entdeckt? Eine spannende Duftspur? Eine Markierung eines anderen Hundes? Oder doch unseren zweiten Gegenstand? Ich wusste es nicht.

Also rief ich ihn zurück und schickte ihn erneut los. Wieder dasselbe Spiel. Erst beim dritten Anlauf legte er sich schließlich ab. In diesem Moment war ich mir sicher: Die ganze Zeit über hatte er bereits unseren Zielgegenstand in der Nase gehabt.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Aber egal – es war unsere erste Stöberprüfung. Ich bin nicht in Panik geraten, als es plötzlich anders lief als erwartet, und am Ende haben wir bestanden. Und nicht nur wir: Alle Stöberteams konnten ihre Prüfung erfolgreich absolvieren.

Eure Jana Altinger mit Felix vom Vöhlinschloss

Stöbern von Gegenständen

Im 2. Versuch erfolgreich

Gut gestartet, aber dennoch nicht erfolgreich

Ende Juni haben wir, Jana Altinger und Felix vom Vöhlinschloss im zweiten Anlauf die Begleithundeprüfung bestanden.

Nachdem wir bei uns im Verein Rettungshundestaffel Isar e.V. einige Wochen darauf hintrainiert haben, an der Begleithundeprüfung teilzunehmen, war es Ende Mai endlich so weit. Gut vorbereitet sind wir mit weiteren neun Teams gestartet.

Der schriftliche Teil verlief ohne Probleme, dann folgte nach einer Pause und längerem warten der praktische Teil.

Die praktische Prüfung begann für uns mit der Ablage. Kaum habe ich mich von Felix entfernt, hatte dieser nichts Besseres im Sinn, als zu dem anderen Hund, der zeitgleich mit uns seinen Teil der Unterordnung absolvieren sollte, hinzulaufen. Welch chaotischer Start in diese Prüfung. Immerhin ließ er sich schnell von mir abrufen und so konnte die Prüfung weitergehen.

Anschließend waren wir mit dem Teil der Unterordnung an der Reihe. Auch hier lief es gar nicht rund für uns. Felix war ständig schnüffelnd abgelenkt und orientierte sich nur sehr wenig an mir. Dafür war er wieder konzentriert, als es in die Freifolge ging und wir Sitz, Platz und das Abrufen mit Vorsitz zeigen sollten.

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2. Versuch - wir sind ein starkes Team!

Aber im gesamten hat es leider nicht gereicht und somit war die Prüfung an dieser Stelle für uns beendet.

Durch eine Freundin wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass vier Wochen später bei ihr im Verein ebenfalls die Begleithundeprüfung abgelegt werden konnte.

Also haben wir uns in dieser Zeit auf unsere Schwachstellen konzentriert, dort im Verein nachgefragt und durften es knapp einen Monat später erneut versuchen. Dort lief es um einiges besser zwar immer noch mit Luft nach oben, aber wir haben es geschafft. Die Begleithundeprüfung haben wir gemeinsam bestanden.

Nichtsdestotrotz bauen wir immer wieder Rückruf, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz in unseren Alltag mit ein, damit dies einfach noch sicherer wird und Felix, unser Wirbelwind, möglichst oft den Freilauf genießen darf.

Jana Altinger mit Felix vom Vöhlinschloss

DCK Kooikerhondje Logo

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