Therapiebegleithund Felix vom Vöhlinschloss
Am Ende des Parcours wird für den Patienten die nächste Aufgabe gewürfelt
Der DCK Deckrüde Felix vom Vöhlinschloss und ich, Jana Altinger, haben im September 2025 die Ausbildung zum tiergestützten Interventions-Team (TGI) erfolgreich abgeschlossen.
Die Ausbildung begann im Frühjahr 2025, aber die Idee dazu reifte bereits, als klar war, dass Felix bald bei uns einziehen würde. Damals habe ich mich schon informiert, wo solch eine Ausbildung angeboten wird, wie lange sie dauern würde und wie die Voraussetzungen sind, um eine solche Ausbildung zu starten.
Felix das 1. mal an seinem Arbeitsplatz im Dezember 2022
Als Felix bei uns einzog, standen natürlich erst einmal andere Dinge im Vordergrund wie zum Beispiel ankommen und das neue zu Hause kennen lernen, die erste Erziehung von Felix, den Alltag neu sortieren, spielen, Hundeschule… Felix war von Anfang an mit bei mir in der Physiotherapiepraxis und nachdem er im letzten Herbst zwei Jahre alt geworden ist, beschloss ich, mich aktiv um die Ausbildung zum Therapiebegleithund zu kümmern. Ich setzte mich also mit der Ausbilderin in Verbindung und im Januar wurden wir bereits zu einem ersten Gespräch und einem Test für Felix zur Eignungsprüfung eingeladen. Dieser Termin verlief, wie zu erwarten, sehr gut und wir ergatterten uns den letzten Platz für den kommenden Kurs, der bereits im Frühling begann.
In der Ausbildung ging es weniger um Felix als vielmehr um Dinge wie Kynologie, Verhalten des Hundes erkennen, Gesundheitsvorsorge, Rechte und Pflichten als TGI-Team und nicht zu vergessen die gesetzlichen "Arbeitszeiten" des Therapiehundes. Da gibt es einiges zu beachten. Natürlich wurden auch einige Therapieinhalte erarbeitet und Felix durfte aktiv zeigen, dass er ein toller Therapiehund sein wird. Jetzt kann er neben allem, was wir eh schon machen auch noch würfeln und ein Glücksrad bedienen.
Felix hat die Übung mit dem Theraband für den Patienten ausgesucht
Die Aufgaben eines Therapiebegleithundes sind u.a. den Patienten zu motivieren, sich mehr zu bewegen oder sich dem Therapeuten zuzuwenden oder gar zu öffnen. Senioren oder zurückhaltende Kinder werden außerdem angeregt, wieder mehr zu kommunizieren, demenzkranke können sich vielleicht besser an längst vergangenes erinnern, ältere Menschen fühlen sich gebraucht und Kinder fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie sich um den Hund kümmern dürfen (füttern, bürsten, spazieren gehen, Tricks anleiten). Und das sind nur einige Beispiele.
Es gibt also viele Gründe, einen Hund in die Therapie mit einzubinden. Und darauf freuen wir uns schon sehr.



