Tierisch nah dran: Kooikerhondjes auf Zoo-Safari
Auf Entdeckungstour im Krefelder Zoo
Wer mit einem Kooikerhondje unterwegs ist, weiß: Neugier gehört zur Grundausstattung. Doch am 25. April gab es für 14 Kooikerhondjes und ihre Menschen besonders viel zu entdecken. Nach dem schönen Zoobesuch, von dem 2025 bereits im Beitrag „Kooikerhondje on Tour – Mein Tag im Krefelder Zoo“ berichtet wurde, öffnete sich der Krefelder Zoo nun zum zweiten Mal für eine ganz besondere DCK-Runde.
Pietje und seine tierliebe Familie
Möglich gemacht hat diesen Tag Nadine Nielsen – die gemeinsam mit ihrem Mann Knut nicht nur ein großes Herz für Kooikerhondjes hat, sondern beruflich auch für ganz andere Tiere sorgt. Die beiden arbeiten mit Leidenschaft als Tierpfleger im Krefelder Zoo. Und irgendwo zwischen Futterküche, Stallungen und Tiergehegen wird ganz nebenbei auch das Futter für Rose’s Dutch Dicer v. d. Toetesteijn, genannt Pietje, verdient, der Nadine und Knut seine Familie nennt.
Ein Blick hinter die Zoo-Kulissen
Zum zweiten Mal gab Nadine 20 DCKlern die Gelegenheit, den Zoo nicht nur als Besucher zu erleben, sondern mit fachkundigem Blick hinter manche Kulisse zu schauen. Ihr Wissen, ihre Begeisterung und ihre Nähe zu den Tieren machten aus dem Spaziergang schnell mehr als einen normalen Zoobesuch.
Ganz nah bei den großen Tieren
Ein echtes Highlight erwartete die Gruppe dank Knut bei den Nashörnern und Elefanten. Diese beeindruckenden Tiere einmal so nah zu erleben, war für viele ein unvergesslicher Moment. Besonders spannend war zu hören, dass auch die ganz Großen ihre vertrauten Menschen erkennen und sich von ihnen sogar gern berühren lassen. Plötzlich wirkten Nashornhaut und Elefantenrüssel nicht mehr nur imposant, sondern auch erstaunlich vertraut.
Moderne Tierhaltung verständlich erklärt
Auch das neue Menschenaffengelände sorgte für großes Interesse. Nadine erklärte, wie viele verhaltensbiologische Erkenntnisse heute in die moderne Tierhaltung einfließen. Dabei wurde deutlich, wie sorgfältig Gehege geplant werden, damit ihre Bewohner möglichst abwechslungsreich, artgerecht und ihren natürlichen Bedürfnissen entsprechend leben können.
Kooikerhondjes mit ganz eigenem Blick
Und unsere Kooikerhondjes? Die nahmen all die Eindrücke ganz unterschiedlich auf – so verschieden, wie Kooiker eben sind. Die einen beobachteten aufmerksam, andere blieben gelassen, wieder andere fanden die eigenen Artgenossen deutlich spannender als Nashorn, Elefant und Co. Zwischen gespitzten Ohren, wedelnden Ruten und neugierigen Blicken entstand so ein buntes Bild aus Temperament, Ruhe und kooikertypischer Aufmerksamkeit.
Ein gemütlicher Ausklang mit großem Dankeschön
Nach dem Rundgang klang der Tag auf der Terrasse des Zoocafés gemütlich aus. Bei guter Bewirtung blieb Zeit, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, sich auszutauschen und einfach die gemeinsame Zeit zu genießen.
Es war ein wunderbarer Tag – informativ, herzlich, beeindruckend und tierisch schön.
Ein großes Dankeschön an Nadine und Knut für diesen besonderen Einblick in „ihren“ Zoo und an Nadine für die erneute Organisation dieses unvergesslichen Treffens!



