85 Kooikerhondjes erobern die Müritz!
Wie schnell doch die Zeit vergeht: Vor gerade einmal vier Jahren entstand aus einer spontanen Idee das erste KooikerCamp an der Müritz. Im September 2022 trafen sich rund 50 Teilnehmer mit ihren Kooikerhondjes auf dem Campingplatz C15 „Bolter Ufer“.
In diesem Jahr fand das Treffen nun bereits zum fünften Mal statt – und die Entwicklung kann sich sehen lassen: Mehr als 120 Teilnehmer mit 85 Hunden kamen an das Ufer der Müritz, Deutschlands größtem vollständig innerhalb der Bundesrepublik liegenden See. Was für eine Entwicklung!
Das KooikerCamp begann diesmal schon ein paar Tage früher
Einige Teilnehmer konnten es offenbar kaum erwarten und reisten bereits am Wochenende vor dem eigentlichen Camp an. Also machten Frank und Wito kurzerhand aus den Tagen davor ein kleines „Vorprogramm“, das sehr gut angenommen wurde.
Mehrere mögliche Ausflugsziele standen zur Auswahl, über die gemeinsam abgestimmt wurde. Am Montag führte eine Wanderung von Speck nach Boek, am Dienstag ging es in den „Bärenwald Müritz“. Auch am Mittwoch wurden wieder die Wanderschuhe geschnürt: Diesmal führte der Weg vom Campingplatz zu den Zartwitzer Fischteichen. Am Donnerstag besuchte eine große Gruppe schließlich die Schlossinsel in der kleinen Stadt Mirow.
So war eigentlich schon eine Menge passiert, bevor das offizielle KooikerCamp überhaupt begonnen hatte.
Aufs SUP – natürlich mit Kooikerhondje
Am Freitagnachmittag fiel dann der offizielle Startschuss für das 5. DCK-KooikerCamp. Los ging es mit einer Übungsstunde in der „Surfmühle“ direkt am Campingplatz.
Hier konnten unsere Hunde ein SUP-Board kennenlernen und zunächst durchs Flachwasser geschoben werden. Die ganz Mutigen setzten sich gleich mit zu ihren Hunden aufs Board.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie souverän viele unserer Kooikerhondjes diese für sie doch recht ungewöhnliche Aufgabe meistern.
Zusätzlich stand ein kleiner Spaßparcours bereit. Neben einigen Agility-Elementen gab es dort auch andere Übungen auszuprobieren – und besonders der Bollerwagen wurde rege genutzt.
Ein kleiner Spaziergang mit großem Appetit
Um 16 Uhr startete der gemeinsame Spaziergang zu den Müritz-Fischern. Auf rund 100 Gäste auf einmal muss man dort schließlich auch erst einmal vorbereitet sein. Das Team meisterte den Ansturm aber hervorragend, blieb sogar über die eigentliche Öffnungszeit hinaus und war dabei ausgesprochen freundlich.
Besonders Räucherfisch und Fischsuppe standen bei den Kooikerfreunden hoch im Kurs.
Anschließend schafften es alle gerade noch rechtzeitig zurück an den Strand, um gemeinsam den Sonnenuntergang über der Müritz zu genießen. Ganz so spektakulär wie im Jahr 2025 zeigte er sich diesmal zwar nicht – schön war es trotzdem.
Der große Kooikerspaziergang durch den Nationalpark
Der Samstag stand traditionell ganz im Zeichen des großen Kooikerhondje-Spaziergangs durch den Müritz-Nationalpark. In diesem Jahr führte die Strecke rund um die Ortschaft Boek.
Wer die lange Variante wählte, hatte am Ende rund 13 Kilometer in den Beinen beziehungsweise Pfoten.
Da beim KooikerCamp aber auch sehr junge und ältere Kooikerhondjes dabei sind und natürlich nicht jeder Teilnehmer eine solche Strecke laufen kann oder möchte, wurden zusätzlich kürzere Varianten angeboten und entsprechende Gruppen gebildet.
Am Ende hatten trotzdem alle dasselbe Ziel: Gegen 14 Uhr trafen sich die verschiedenen Gruppen im Kutschercafé in Boek. Dort dampfte bereits der Kesselgulasch – und natürlich gab es auch noch andere Köstlichkeiten zur Stärkung.
Fast wie auf einer richtigen Ausstellung
Zurück auf dem Campingplatz wartete schon der nächste Programmpunkt: das Ringtraining.
In diesem Jahr hatte Petra Bannach diese Aufgabe übernommen. Neun Hunde wurden von ihren Besitzern vorgestellt, und der Ablauf orientierte sich an einer „echten“ Ausstellung.
Petra nahm sich für jedes Mensch-Hund-Team viel Zeit, erklärte, worauf beim Vorführen geachtet werden sollte, gab wertvolle praktische Tipps und bewertete anschließend auch jeden einzelnen Hund.
Kurz gesagt: Petra war voll in ihrem Element – und die Teilnehmer konnten jede Menge Wissen und Anregungen mitnehmen.
Gemeinsam den Tag ausklingen lassen
Am Abend trafen sich viele Teilnehmer wieder am Strand. Gemeinsam ließ man die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren, tauschte sich aus und wartete natürlich auf den nächsten schönen Sonnenuntergang.
Der zeigte sich an diesem Abend allerdings nur ansatzweise. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch.
Die Gelegenheit wurde außerdem genutzt, um Petra und Frank für ihren Einsatz rund um das KooikerCamp zu danken.
Ein letzter Spaziergang – und dann hieß es Abschied nehmen
Am Sonntagmorgen blieb noch Zeit für einen gemeinsamen Spaziergang zur Dampferanlegestelle am Bolter Kanal.
Danach hieß es für den größten Teil der Teilnehmer langsam Abschied nehmen. Die Autos, Wohnmobile und Wohnwagen machten sich wieder auf den Heimweg – im Gepäck nicht nur Hunde, Taschen und Campingausrüstung, sondern vor allem viele schöne Erinnerungen an abwechslungsreiche Tage an der Müritz.
2026 wurde das KooikerCamp international
Eine ganz besondere Premiere gab es in diesem Jahr ebenfalls: Das KooikerCamp wurde international.
Colin und Cecilia aus Schweden hatten von unserem Treffen erfahren und machten sich mit ihren beiden Kooikerhondje-Damen Toska und Carmen auf den Weg von Schweden bis an die Müritz.
Die beiden „Opernladies“ und ihre Menschen wurden schnell Teil unserer Kooikerhondje-Gemeinschaft und fühlten sich offensichtlich so wohl, dass die Entscheidung für das nächste Jahr bereits gefallen ist.
Colin und Cecilia wollen auch beim 6. DCK-KooikerCamp an der Müritz vom 17. bis 19. September 2027 wieder dabei sein.
Ohne Euch wäre das alles nicht möglich
Zum Schluss möchten wir uns bei allen Kooikerhondjefreunden bedanken, die den Weg an die Müritz gefunden haben. Danke für Eure aktive Teilnahme, die vielen Gespräche, die gute Stimmung und diese besondere Gemeinschaft.
Denn eines ist klar: Ohne Euch geht das alles nicht.
Unser Dank gilt aber ebenso den Unterstützern vor Ort: den Teams des Campingplatzes C15 „Bolter Ufer“, der Surfmühle, der Müritz-Fischer und des Kutschercafés. Sie alle tragen mit dazu bei, dass wir an der Müritz immer wieder so erlebnisreiche und schöne Tage verbringen können.
Und offenbar freuen nicht nur wir uns auf eine Wiederholung: Auch unsere Gastgeber vor Ort möchten uns 2027 gerne wiedersehen.
Wir sie auch!
Es grüßen aus Waren
Frank und Wito











